Admins Einsicht
Der Admin ist ein Mensch, der seine Gefühle im echten Leben nicht verwirklichen
kann und daher versucht in einer Scheinwelt, die er Inselkampf nennt,
diese auszuleben. Er stellt dabei sein eigenes Wohl in den Dienst einer
fiktiven Allgemeinheit, die es ihm wenig dankt und trotzdem erfüllt es
ihn mit Stolz seinen Dienst für diese fiktive Welt zu leisten.
Der Admin ist dabei sehr differenziert zu beobachten: Der eine Teil
nutzt die Fiktion um sich von der Aggressivität der Welt zu erholen und
pflegt eine enge Freundschaft mit anderen fiktiven Personen, welche er
dann in seine Realität überführt. Dabei belässt er aber die Maske, durch
die er diese Leute sieht, auch in der realen Welt auf und dabei entstehen
sehr komplizierte Persönlichkeitsstörungen, die nur schwer zu beseitigen
sind, sollte ihm die Maske entrissen werden. Der andere Teil der Admins
ist in Wirklichkeit ein Primärhandler (heute Alpha-Männchen genannt),
der diese soziale Stellung im realen Leben nicht realisieren kann und
daher versucht diese in seiner fiktiven Realität zu kompensieren, wobei
hier häufig Überkompensationseffekte auftreten.
Dies ruft zwei Probleme hervor: Zum einen wirken beide Seiten sehr
gereizt auf Kritik, da diese ein Auslöser ihrer Flucht in die fiktive
Welt darstellten, zum anderen sind sie nicht bereit sich anderen unterzuordnen,
was die fiktive Realität und reale Fiktion wieder vereint.
Wenn man nun versucht diese gewonnen Erkenntnisse auf Inselkampf
zu übertragen, so wird man feststellen, dass diese theoretischen Annahmen
größtenteils bestätigt werden. Man wird aber noch weitere Eigenarten in
dieser fiktiven Welt finden: So ist allen Admins die Meinung gleich, dass
sie ihr Leben in der Fiktion den niedrigergestellten überordnen und ihnen
so helfen, indem sie sich für diese aufopfern. Eine direkte Folge davon
ist das ihrer eigenen Einschätzung nach vorhandene große pseudosoziale
Engagement, welches diese an den Tag zu legen glauben. Dass diese Auffassung
nur von anderen in gleicher Weise betroffenen Personen geteilt wird, wird
ihnen aufgrund ihrer Primärkontakte nicht bewusst. Ausgewählte Sekundärkontakte
bilden eine Art Wassergraben um den Admin, so dass dieser sich selber
in seiner eigenen Überheblichkeit für unangreifbar hält. Diese eigengetragene
Selbstüberhebung über die ihm an sich gleichenden Tertiärkontakte bewirkt
eine soziale Struktur innerhalb der fiktiven Welt, in der der Admin sich selber an zweitoberster Stelle sieht - direkt unter der durch ihn hervorgehobenen
Pseudoperson der "Allianz". Diese Pseudoperson wird zu einem entscheidenden Faktor erhoben, indem alle
Entscheidungen zu ihrem Wohle getroffen werden. Dem Admin ist dabei seine
ihm eigene Subjektivität nicht gewusst und aufgrund seiner Sekundärkontakte
wird ihm das auch nur in den seltensten Fällen mitgeteilt.
Wenn man diese Faktoren nun alle zusammenfasst, ergibt sich folgendes
Bild eines Admins:
Ein Admin ist eine Maske eines Menschen, der diese Maske in der
Realität aufgrund seiner Persönlichkeit und seiner Stellung nicht verwirklichen
kann und daher in eine Scheinwelt flüchtet, in der diese Maske zur fiktiven
Realität wird. Er ist dabei typischerweise selberverherrlichend, würde
dies aber aufgrund eben dieser selbst niemals zugeben. Er projeziert seine
Vorstellungen und Wünsche in diese Fiktion und versucht diese an die Gegebenheiten
angepasst zu realisieren. Der Admin wird typischerweise davon reden, was
zum Wohle der Gemeinheit ist, auch wenn davon ausschließlich er selbst
oder ein Mitglied seiner Primärkontakte betroffen ist und die Folgen für
die anderen nur billigend in Kauf genommen werden.
In einem Satz ist ein Admin also ein selbstsüchtiger, selbstverliebter
Mensch, der in manchen Dingen den Bezug zur Realität verloren hat und
sich in eine Scheinwelt flüchtet, damit er dort seine Probleme aus der
Realität verdrängen kann, dafür aber seine Wünsche in diese Welt projezieren
und fiktiv verwirklichen kann.
geschrieben von:
anonymer nachtscheinender BG-Admin