27/m/Selbstständig

Spiel: Insel Monarchie

Alter: 27

Beruf: Selbstständig

Geschlecht: Männlich

Sucht: Ja, einfach deswegen weil ich Admin war und ich mich immer sehr schnell bei sowas fixiere. Vernachlässigung von anderen Sachen? Im Prinzip schon, aber ich hatte auch nichts anderes zu tun, da ich keine Aufträge zu der Zeit hatte.

Negative Erfahrungen: Zwar bieten Browsergames einen Kontakt zu anderern Menschen und es wird Kommunikation gefördert, allerdings ist das bei Imperialistisch ausgerichteten Spielen sehr frustrierent. Man kann sich Mühe geben ein soziales Gefüge aufzubauen, dieses kann aber sehr schnell auch zu Grunde gehen. Zuderm kann man nicht mehr sicher sein ob ein Spieler dir ernsthaft freundlich geneigt ist oder ob es sich nur um eine strategische Finthe handelt mit der er sich einen persönlichen Vorteil verschaffen will.

Sowas macht verdammt ill, *G*

Ausserdem muss man den "Grösseren" in den Arsch krabbeln und sich freundlich verneigen wenn man überleben will.
Im Prinzip ist alles sehr frustriened weil bei diesen Spielen die sozialdarwinistische Komponente sehr stark gefördert wird. Der Stärkere überlebt und wer die kleinen nicht frisst, verhungert.

Man kann das Spiel auch anders angehen indem man sich von Beginn an jede Stunde hinsetzt und am Ball bleibt. Somit kann man sich einen Vorteil verschaffen der sehr ausschlaggebend für das weitere bestehen im Spiel ist. Aber wenn einem bewusst wird, warum man soetwas macht und das es sich nur um virtuelle Erfolge jhandelt, fragt man sich irgendwann warum macht man das überhaupt. Ich hab dann irgendwann die Kiste ausgelassen weils mir zu doof war meine Zeit mit so einem Mist zu verbringen.

Die Browsergames die ich gespielt habe waren Insel Monarchie und LOTGD.
Bei Insel Monarchie werden zu jeder Minute Ressourcen gutgeschrieben mit denen man Bauaufträge geben kann. Nur wer viel Zeit investiert ist auf der Seite der "Gewinner" und hat sonst nichts mit Geschick oder Taktik zu tun. Wenn man dementsprehent gewinnen will, muss man eben den ganzen Tag vor der Kiste hängen, einzig und allein um "virtuelle Erfolge" einzuholen. Ein Pluspunkt ist sicherlich das Menschen miteinander kommunizieren und ein Sozialverhalten in der Gruppe bilden (Allianz). Umso erschreckender ist es dann festzustellen das persönliche Freundschaften aufeinmal brechen können weil deine "Kumpels" überlaufen was mehr oder weniger passieren muss. Ebenso nimmt man die "unmenschlichen" Taktiken des Gegners an um eben nicht zu verlieren. Natürlich sollte man nicht vergessen das es sich hierbei um ein Spiel handelt, da aber eben persönliche Kontakte entstehen und man sehr viel Zeit investiert kann das sehr frustrieren. Meine Konsequenz war aufzuhören da man sehr einfahch gewinnen kann, benutzt man nur die richtige Taktik und investiert sehr viel Zeit. Betrifft Insel Monarchie wie gesagt, ich würde sie auch Ego Browser Games bezeichnen. Legend of the green Dragon dagegen war viel entspannter da es nicht nur ums weiterkommen geht und die Zeit nur weitergeht an dem Punkt an dem man wieder einsteigt. Es wird sehr viel interaktives Verhalten im Spiel und Fantasie gefordert. Trotzdem habe ichs irgendwann sein lassen weil ich nicht umbedingt Lust habe ständig eine Rolle zu spielen. (*G*)